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Am Dienstag, dem 11. März 2025, wird in Deutschland zum vierten Mal der „Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt“ begangen. Die Bundesregierung führte diesen Tag im Februar 2022 ein, um an die Betroffenen extremistischer und terroristischer Gewalt zu erinnern und ihre Perspektiven stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Der Gedenktag knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der seit 2005 jedes Jahr am 11. März anlässlich der Madrider Anschläge von 2004 begangen wird.
Bedeutung des Gedenktages
Der Gedenktag soll nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Prävention, Deradikalisierung und effektiver Gefahrenabwehr schärfen. Zudem rückt er die Folgen extremistischer Gewalt in den Fokus der Öffentlichkeit und gibt Betroffenen eine Stimme. Die Einführung des Gedenktages erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender extremistischer Gewalttaten in Europa und der wachsenden gesellschaftlichen Debatte über besseren Opferschutz und Präventionsmaßnahmen.
Offizielle Gedenkveranstaltung im Auswärtigen Amt
Die zentrale Veranstaltung der Bundesregierung findet von 14:00 bis 15:00 Uhr im Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin statt. Neben hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und dem Diplomatischen Korps werden vor allem Betroffene terroristischer und extremistischer Gewalt anwesend sein.
Für die Bundesregierung wird Außenministerin Annalena Baerbock eine einführende Rede halten. Anschließend folgt ein moderiertes Podiumsgespräch mit Betroffenen, an dem unter anderem Bundesinnenministerin Nancy Faeser teilnehmen wird. Die Diskussion wird von Dr. Helene Bubrowski, stellvertretende Chefredakteurin von Table Media, moderiert. Den Abschluss bildet das Wort des Bundesbeauftragten für die Anliegen von Betroffenen terroristischer Anschläge, Roland Weber. Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine Schweigeminute zu Ehren der Opfer abgehalten.
Die Gedenkstunde wird musikalisch von Klarinettistinnen und Klarinettisten begleitet, darunter Barbara Pfanzelt, Marie-Theres Schindler, Conrad Hähnlein und Henry Jens Petersen.
Digitale Teilnahme möglich
Interessierte können die Veranstaltung per Livestream unter www.protokoll-inland.de verfolgen. Eine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) wird bereitgestellt. Zudem wird die Aufzeichnung später auf derselben Website abrufbar sein.
Mit dem Gedenktag soll nicht nur an die Opfer erinnert, sondern auch ein gesellschaftlicher Diskurs über den Umgang mit terroristischer Gewalt und deren langfristige Folgen angestoßen werden. Experten fordern in diesem Zusammenhang eine stärkere Unterstützung für Betroffene sowie eine Intensivierung der Präventionsarbeit gegen Extremismus.
Quelle / Herausgeber: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG
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