CH: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur neuen Verordnung über das militärische Gesundheitswesen

DMZ – POLITIK / MM ¦ AA ¦ 

 

Bern – Der Bundesrat hat heute das Vernehmlassungsverfahren zur neuen Verordnung über das militärische Gesundheitswesen eröffnet. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Regelungen für das militärische Gesundheitswesen in der Schweiz einheitlich zu gestalten und bestehende Lücken zu schließen, insbesondere in Bezug auf die schweizweite Berufsausübung von militärischen Medizinalpersonen.

 

Die neue Verordnung soll als Pendant zu den kantonalen Gesundheits-, Spital- und Heilmittelerlassen im zivilen Bereich fungieren und wird damit zu einem zentralen Bestandteil des schweizerischen Gesundheitswesens. Das militärische Gesundheitswesen umfasst ein breites Spektrum an medizinischen, veterinärmedizinischen, pharmazeutischen und sanitätsdienstlichen Leistungen, die von der Armee und der Militärverwaltung unter der Verantwortung des Bundes erbracht werden. Diese Leistungen kommen sowohl den Stellungspflichtigen als auch Angehörigen der Armee und weiteren Dritten zugute.

 

Mit der Revision des Militärgesetzes, die am 1. Januar 2023 in Kraft trat, wurde bereits eine spezifische Rechtsgrundlage für das militärische Gesundheitswesen geschaffen. Die nun eröffnete Vernehmlassung soll dazu beitragen, die Regelungen im militärischen Gesundheitswesen zu vereinheitlichen und den besonderen Anforderungen und Bedürfnissen der Armee Rechnung zu tragen.

 

Zu den wesentlichen Themen, die in der neuen Verordnung behandelt werden, zählen:

  • Die Berufsausübung der militärischen Medizinalpersonen und Gesundheitsfachpersonen
  • Die Rechte und Pflichten der Patientinnen und Patienten
  • Der Umgang mit Arznei- und Betäubungsmitteln
  • Die Leistungserbringung in Zusammenarbeit mit zivilen Gesundheitseinrichtungen
  • Der Informationsaustausch über die gesamte Behandlungskette

Die Vernehmlassung ist bis zum 13. Februar 2025 geöffnet, sodass alle Interessierten die Möglichkeit haben, ihre Stellungnahmen und Anregungen einzubringen.

Für Rückfragen steht die Kommunikation des VBS unter der Telefonnummer +41 58 464 50 58 oder per E-Mail an kommunikation@gs-vbs.admin.ch zur Verfügung.

 

 

Herausgeber: admin.ch


Fehler- und Korrekturhinweise

Wenn Sie einen Fehler entdecken, der Ihrer Meinung nach korrigiert werden sollte, teilen Sie ihn uns bitte mit, indem Sie an intern@mittellaendische.ch schreiben. Wir sind bestrebt, eventuelle Fehler zeitnah zu korrigieren, und Ihre Mitarbeit erleichtert uns diesen Prozess erheblich. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail die folgenden Informationen sachlich an:

  • Ort des Fehlers: Geben Sie uns die genaue URL/Webadresse an, unter der Sie den Fehler gefunden haben.
  • Beschreibung des Fehlers: Teilen Sie uns bitte präzise mit, welche Angaben oder Textpassagen Ihrer Meinung nach korrigiert werden sollten und auf welche Weise. Wir sind offen für Ihre sinnvollen Vorschläge.
  • Belege: Idealerweise fügen Sie Ihrer Nachricht Belege für Ihre Aussagen hinzu, wie beispielsweise Webadressen. Das erleichtert es uns, Ihre Fehler- oder Korrekturhinweise zu überprüfen und die Korrektur möglichst schnell durchzuführen.

Wir prüfen eingegangene Fehler- und Korrekturhinweise so schnell wie möglich. Vielen Dank für Ihr konstruktives Feedback!


 

Unterstützen Sie uns jetzt!

Seit unserer Gründung steht die DMZ für freien Zugang zu Informationen für alle – das ist unser Alleinstellungsmerkmal. Wir möchten, dass jeder Mensch kostenlos faktenbasierte Nachrichten erhält, und zwar wertfrei und ohne störende Unterbrechungen.

Unser Ziel ist es, engagierten und qualitativ hochwertigen Journalismus anzubieten, der für alle frei zugänglich ist, ohne Paywall. Gerade in dieser Zeit der Desinformation und sozialen Medien ist es entscheidend, dass seriöse, faktenbasierte und wissenschaftliche Informationen und Analysen für jedermann verfügbar sind.

Unsere Leserinnen und Leser machen uns besonders. Nur dank Ihnen, unserer Leserschaft, existiert die DMZ. Sie sind unser größter Schatz.

Sie wissen, dass guter Journalismus nicht von selbst entsteht, und dafür sind wir sehr dankbar. Um auch in Zukunft unabhängigen Journalismus anbieten zu können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Setzen Sie ein starkes Zeichen für die DMZ und die Zukunft unseres Journalismus. Schon mit einem Beitrag von 5 Euro können Sie einen Unterschied machen und dazu beitragen, dass wir weiterhin frei berichten können.

Jeder Beitrag zählt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0