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Vogelgrippe in Texas: Rinderinfektionen und Krankheitsausbruch bei Arbeitern

DMZ –  JUSTIZ ¦ Sarah Koller ¦                 

 

Ein Tierarzt aus Texas, der die Betreuung von 40.000 Rindern übernimmt, berichtete gemäß fortune.com, dass nahezu jeder Hof, auf dem Kühe mit Vogelgrippe infiziert waren, auch Arbeiter hatte, die erkrankten. Diese Aussage verdeutlicht das ernsthafte Ausmaß der Situation, die sich in den landwirtschaftlichen Gemeinden des Bundesstaates abspielt.

 

Dr. Barb Petersen aus Amarillo erhielt laut Angaben im Artikel auf fortune.com Anfang März die ersten Anrufe besorgter Milchviehbetreiber. Die Meldungen über sterbende Vögel und Katzen auf den Höfen waren alarmierend. Doch bald darauf kamen weitere beunruhigende Nachrichten: Kühe, die unter ungewöhnlichen Symptomen litten, wie hohes Fieber und ein deutlicher Rückgang der Milchproduktion. Tests auf bekannte Krankheiten blieben ergebnislos.

 

Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklungen sammelte Petersen Proben von Katzen und Kühen, um sie an einen Freund aus Studientagen zu senden, der nun am veterinärmedizinischen Diagnoselabor der Iowa State University tätig ist. Die Tests ergaben eine erschreckende Realität: Ein bisher unbekannter Vogelgrippevirus, vom Typ A H5N1, hatte die Rinder infiziert. Diese Entdeckung war nicht nur überraschend, sondern löste auch eine Welle von Besorgnis aus.

 

Es stellte sich heraus, dass die Auswirkungen der Infektion nicht auf das Vieh beschränkt waren. Auf den betroffenen Höfen waren auch Menschen erkrankt. Selbst solche, die noch nie gefehlt hatten, waren plötzlich betroffen. Die möglichen Folgen dieser Infektionen reichten weit über die Tierwelt hinaus und betrafen auch die menschliche Gesundheit.

 

Die Sorge um die Ausbreitung des Virus wuchs, als die Zahl der infizierten Personen stieg. Trotz der Bemühungen der Gesundheitsbehörden, die Situation zu kontrollieren, blieben viele Fragen unbeantwortet. Die Schwierigkeiten bei der Untersuchung und Testung der Arbeiter erschwerten die Einschätzung des tatsächlichen Ausmaßes der Krise.

 

Die Zurückhaltung einiger Bauern, Tests zuzulassen, verschärfte die Situation zusätzlich. Die Angst vor den möglichen Folgen und die Stigmatisierung der Krankheit verkomplizierten die Zusammenarbeit mit den Behörden.

 

In Anbetracht dieser Herausforderungen bleibt die Tierärztin Barb Petersen jedoch hoffnungsvoll. Sie betont die Wichtigkeit einer umfassenden Untersuchung von Rindern, Menschen und Milch, um die Ausbreitung des Virus zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

 

Der Ausbruch der Vogelgrippe hat nicht nur die landwirtschaftlichen Gemeinden in Texas, sondern auch die Gesundheitsbehörden vor große Herausforderungen gestellt. Es wird deutlich, dass eine koordinierte und umfassende Antwort erforderlich ist, um die Auswirkungen dieser bedrohlichen Krankheit einzudämmen und die Gesundheit von Mensch und Tier zu schützen.

 

Hier geht es zum Originalbericht aus fortune.com: https://fortune.com/2024/05/01/texas-vet-cattle-bird-flu-sick-workers/


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